Abb. 1: Aktuelles Verständnis des Verlaufs der Parkinsonerkrankung

Bei Menschen, die im Verlauf die motorischen Symptome einer Parkinsonerkrankung ausprägen, kommt es zu einer Beschleunigung der altersbedingten leichten Neurodegeneration und Ausprägung erster klinischer Auffälligkeiten, die als Prodromalmarker bezeichnet werden. Menschen mit einem erhöhten Risiko für eine Parkinsonerkrankung können durch bestimmte Konstellationen von Risikomarkern identifiziert werden, ohne dass es zu einer Parkinson-typischen Neurodegeneration kommen muss. Erst wenn mehr als 50% der Nervenzellen in bestimmten Hirnbereichen (z.B. der Substantia nigra) degeneriert sind, treten die typischen motorischen Symptome auf, die derzeit die Diagnose der Parkinsonerkrankung erlauben.
Arbeitsgruppen der Neurologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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