Ausgewählte Publikationen

 

Die Publikationen der AG sind unter Pubmed undResearchgate abrufbar. Wir geben Ihnen hier einen Überblick über einige Arbeiten der Forschungsgruppe vorzustellen.

  • SNPs in Aβ clearance proteins: Lower CSF Aβ1-42 levels and earlier onset of dementia in PD. Brockmann K, Lerche S, Dilger SS, Stirnkorb JG, Apel A, Hauser AK, Liepelt-Scarfone I, Berg D, Gasser T, Schulte C, Maetzler W. Neurology. 2017 Dec 5;89(23):2335-2340. doi: 10.1212/WNL.0000000000004705.
    Zeigt dass Parkinsonpatienten eine genetische Veranlagung haben, eine „Alzheimer-ähnliche“ Demenz zu bekommen. Diese genetische Veranlagung liegt im Bereich des Abbaus von Stoffen, die bei der Alzheimerpathologie verstärkt anfallen. Die Arbeit ist auch formal für uns wichtig, da sie einen breiten Ansatz für Datenvergleich innerhalb einer Gruppe verwendet (genetische, biochemische, klinische Daten). Diese Art des Datenvergleiches wenden wir auch in weiteren Projekten an. So werden wir in Kohorten z.B. konsequent auch Daten aus dem Alltag der Studienteilnehmer einbinden.
  • Gait Is Associated with Cognitive Flexibility: A Dual-Tasking Study in Healthy Older People. Hobert MA, Meyer SI, Hasmann SE, Metzger FG, Suenkel U, W. MaetzlerEschweiler GW, Berg D,  Front Aging Neurosci. 2017 May 24;9:154. doi: 10.3389/fnagi.2017.00154. eCollection 2017.
    Zeigt dass kognitive Flexibilität für Gehen unter schwierigen Bedingungen benötigt wird, dass dies am besten durch Ganggeschwindigkeit abgebildet werden kann, und dass ältere Personen mit eingeschränkter kognitiver Flexibilität offensichtlich Probleme haben, bei schwierigen Gehsituation ihren Gang entsprechend zu adaptieren.
  • A clinical view on the development of technology-based tools in managing Parkinson's disease. Maetzler W, Klucken J, Horne M. Mov Disord. 2016; DOI: 10.1002/mds.26673. 
    Ein ausführlicher „Viewpoint“ zum Thema klinische Aspekte von neuen tragbaren Messinstrumenten, die z.B. im häuslichen Umfeld von (Parkinson-) Patienten eingesetzt werden, und das Behandlungskonzept von derartigen Erkrankungen substantiell unterstützen oder gar verändern können. Enthält ein Rahmenkonzept für die Entwicklung und klinische Testung derartiger Technik.
  • Twelve-week sensor assessment in Parkinson's disease: Impact on quality of life. van Uem JM, Maier KS, Hucker S, Scheck O, Hobert MA, Santos AT, Fagerbakke O, Larsen F, Ferreira JJ, Maetzler W. Mov Disord. 2016; DOI: 10.1002/mds.26676.
    Stellt erstmals Daten zum Einfluss von langzeitiger 24/7-Anwendung von Sensoren im häuslichen Umfeld auf die Lebensqualität bei einem Kollektiv von Parkinsonpatienten vor. Die Ergebnisse zeigen, dass derartige Erfassungssysteme keinen negativen Einfluss auf die Lebensqualität der Nutzer haben, und daher prinzipiell in der Form nutzbar sind.
  • Continuous leg dyskinesia assessment in Parkinson's disease -clinical validity and ecological effect. Ramsperger R, Meckler S, Heger T, van Uem J, Hucker S, Braatz U, Graessner H, Berg D, Manoli Y, Serrano JA, Ferreira JJ, Hobert MA, Maetzler W, Sense-Park study team. Parkinsonism Relat Disord. 2016; 26:41-6.
    Der erste Bewegungsalgorithmus von unserer Arbeitsgruppe für die Verwendung im häuslichen Umfeld (Dyskinesien, also Überbewegungen). Es enthält die grundsätzliche Struktur für die Entwicklung, klinische Validierung und Testung des ökologischen Effekts (i.e., Relevanz der Messung nicht nur in der Klinik, sondern auch im häuslichen Umfeld) für einen derartigen Algorithmus. Diese Arbeit dient als Grundlage für unsere nachfolgenden Algorithmen für die Erfassung von Alltagsbewegungen bei alten und gebrechlichen Menschen.
  • Health-Related Quality of Life in patients with Parkinson's disease-A systematic review based on the ICF model.  van Uem JM, Marinus J, Canning C, van Lummel R, Dodel R, Liepelt-Scarfone I, Berg D, Morris ME, Maetzler W. Neurosci Biobehav Rev. 2016; 61:26-34.
    Erste systematische und quantitative Aufarbeitung des Einflusses von Symptomen der Parkinsonerkrankung auf Lebensqualität, unter Berücksichtigung der im WHO-Rahmenkonzept definierten fünf relevanten Domänen für Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF-Modell).
  • Clinical Parameters and Tools for Home-Based Assessment of Parkinson's Disease: Results from a Delphi study. Ferreira JJ, Santos AT, Domingos J, Matthews H, Isaacs T, Duffen J, Al-Jawad A, Larsen F, Artur Serrano J, Weber P, Thoms A, Sollinger S, Graessner H, Maetzler W. J Parkinsons Dis. 2015; 5(2):281-90.
    Zusammenfassung eines strukturierten Prozesses für die Definition von relevanten Symptomen, die durch Technik im häuslichen Rahmen bei Parkinsonpatienten erfasst werden sollen. Das Besondere daran ist die „Hierarchie-freie“ Zusammenarbeit von Patienten, Technikern und Klinikern, und das Ergebnis das nahelegt, dass derartig Fach-übergreifende Prozesse tatsächlich möglich und umsetzbar sind. Zu dem Thema „Forschung mit Patienten von Patienten“ haben wir dann zusammen mit drei Parkinsonpatienten als Koautoren auch ein Review verfasst (Van Uem et al, J Parkinson Disease, 2016).

 

 

Arbeitsgruppen der Neurologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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