Kraft- und Gleichgewichtstraining

Gleichgewichtsstörungen zählen zu den Kardinalsymptomen bei Morbus Parkinson und sind ein Hauptrisikofaktor von Stürzen. Die durch posturale Instabilität verursachten Einschränkungen in der Mobilität haben einen signifikanten Einfluss auf die Lebensqualität der Betroffenen. Bewegungstherapie nimmt zur Behandlung von Gang- und Gleichgewichtsstörungen einen Schlüsselrolle ein. 
Bei diesem Projekt wurde ein Krafttraining und ein Gleichgewichtstraining zur Verbesserung der posturalen Kontrolle bei Parkinsonpatienten verglichen. Trainiert wurde in Kleingruppen zweimal wöchentlich über einen Zeitraum von 7 Wochen. Die Gleichgewichtskontrolle konnte durch Krafttraining signifikant verbessert werden. Das Projekt zeigt, dass sich Krafttraining nicht zur Steigerung von Muskelkraft sondern auch zur Verbesserung von posturaler Kontrolle eignet.

Das Projekt wurde von der Coppenrath-Stiftung und der Krumme-Stiftung gefördert.
 

Arbeitsgruppen der Neurologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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