Publikationen

Die Publikationen der AG sind unter Pubmed, Researchgate und Google Scholar  abrufbar. Wir möchten Ihnen einen Überblick über unsere Schlüssel-Publikationen geben und diese kurz vorstellen.

*Geteilte Erstautorenschaft

1. Progression markers of motor deficits in Parkinson's disease: A biannual 4-year prospective study. Heinzel S, Bernhard FP, Roeben B, Nussbaum S, Heger T, Martus P, Hobert MA, Maetzler W, Berg D. Mov Disord. 2017 Aug;32(8):1254-1256. doi: 10.1002/mds.27062. Epub 2017 Jul 6.

Zeigt, dass die Geschwindigkeit mit der eine Person Stifte in ein Pegboard steckt, einen robusten Progressionsmarker von motorischen Defiziten bei Parkinson-Patienten im frühen, jedoch nicht im fortgeschrittenen Stadium darstellt. Marker zur Quantifikation des Fortschreitens von Parkinson sind wichtig, um die Effizienz von Interventionen und Therapien zu bestimmen, als auch um individuelle Unterschiede im Krankheitsverlauf weiter erforschen zu können.

2. Motor dual-tasking deficits predict falls in Parkinson's disease: A prospective study Heinzel S, Maechtel M, Hasmann SE, Hobert MA, Heger T, Berg D, Maetzler W. Parkinsonism Relat Disord. 2016 May;26:73-7. doi: 10.1016/j.parkreldis.2016.03.007. Epub 2016 Mar 14

Defizite in der gleichzeitigen Ausführung von zwei motorischen Aufgaben (Gehen und gleichzeitig Kreuze auf einem Papier machen) sagen zukünftige Stürze bei Parkinson-Patienten vorher. Die Befunde könnten bei der Sturzprävention helfen und deuten an, dass zwei gleichzeitige motorische, nicht aber eine motorische und eine kognitive Aufgabe, einen Verarbeitungsengpass aufzeigen, der auf zukünftige Stürze hindeutet.

3. Application of the movement disorder society prodromal Parkinson's disease research criteria in 2 independent prospective cohorts. Pilotto A*, Heinzel S*, Suenkel U*, Lerche S, Brockmann K, Roeben B, Schaeffer E, Wurster I, Yilmaz R, Liepelt-Scarfone I, von Thaler AK, Metzger FG, Eschweiler GW, Postuma RB, Maetzler W, Berg D (2017). Mov Disord. 2017 May 16. doi: 10.1002/mds.27035.

Berechnung der individuellen Wahrscheinlichkeit für Parkinson basierend auf nicht-motorischen Markern und milden motorischen Anzeichen bei Teilnehmern von zwei großen prospektiven Kohorten-Studien. Lediglich 2 von 17 inzidenten Parkinson-Fällen erfüllten (vor der Parkinson-Diagnose) die Kriterien der Movement Disorder Society (MDS) für eine wahrscheinliche (>80%) prodromale Parkinsonerkrankung. Neben dieser geringen Sensitivität zeigten die MDS Kriterien jedoch eine hohe Spezifität (>98%). Diese Arbeit zeigt, dass für eine möglichst gute Parkinson-Früherkennung  mehrere,  objektive und spezifische Marker betrachtet werden müssen.

4. Naturally occurring alpha-synuclein autoantibodies in Parkinson's disease: sources of (error) variance in biomarker assays. Heinzel S, Gold M, Deuschle C, Bernhard F, Maetzler W, Berg D, Dodel R. PLoS One. 2014 Dec 3;9(12):e114566. doi: 10.1371/journal.pone.0114566. eCollection 2014.

Nicht-Replikation vorheriger Befunde erniedrigter Alpha-Synuclein Autoantikörper-Levels im Serum von Parkinson-Patienten im Vergleich zu Gesunden. An einem Sample von 69 Gesunden und 66 Parkinson-Patienten konnten im Serum und Liqour keine signifikanten Unterschiede in diesem Marker festgestellt werden, wohl aber, dass die ELISA-Methode zur Markerbestimmung unterschiedliche Fehlervarianzquellen aufzeigen könnte.

5. Prodromal Markers in Parkinson's Disease: Limitations in Longitudinal Studies and Lessons Learned.  Heinzel S, Roeben B, Ben-Shlomo Y, Lerche S, Alves G, Barone P, Behnke S, Berendse HW, Bloem BR, Burn D, Dodel R, Grosset DG, Hu M, Kasten M, Krüger R, Moccia M, Mollenhauer B, Oertel W, Suenkel U, Walter U, Wirdefeldt K, Liepelt-Scarfone I, Maetzler W, Berg D (2016). Front Aging Neurosci. 2016 Jun 22; 8:147, Review.

Dieses systematische Review über 35 longitudinale Studien zur Parkinson-Früherkennung untersucht die Evidenzlevel-Kriterien und Limitationen der jeweiligen Studien. Unterschiede in den Studiendesigns und Diagnosekriterien werden ebenso aufgedeckt und diskutiert wie Limitationen, z.B. in der Marker-Erhebung, Stichprobengröße und Berücksichtigung von Faktoren wie Alter. Es werden Schlussfolgerungen für den Umgang mit diesen Studien u.a. im Rahmen von Kooperationen und Hinweise für das Studiendesign neuer Studien diskutiert.


Arbeitsgruppen der Neurologie an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

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